A. Heinker schrieb am 22.09.2008, 12:43
Hallo,
so, wie Herr Miles-Paul das schreibt, ist der Autor nur im Teaser angegeben. Und auch das ist nicht korrekt, denn unter jedem eigenen Beitrag muss dann auch der Autor stehen, so es nicht allgemein ein redaktionseigener ist. Der Beitrag vom Autor Reichert war ein redaktionsfremder und als solcher wäre der durchaus so zu kennzeichnen gewesen.
Und so sind der Einsteller des Textes und der Autor zu nennen. Sonst kann man Namen gleich ganz weglassen.
Wenn kobinet-nachrichten.org sich mehr als gemischtes Forum versteht, sollte das auch so im Impressum der homepage veröffentlicht werden und auch im Redaktionsstatut. Auch hier Falle bleiben das Trennungsgebot und die Kennzeichnung der Veröffentlichungen ("Werbung", "PR" und dergl.) bestehen, denn die sind ja nun mal auch Grundlagen der verschiedenen "Gewerke" Journalismus, PR und Werbung.
Es nutzt auch nichts, sich dann als Opfer "böser Kritik" mitzuteilen und pauschal gegen viele Leser/innen zu keulen.
A. Heinker.
Ottmar Miles-Paul schrieb am 21.09.2008, 06:38
Es ist ja schön und gut, wenn neuerdings immer wieder alles mögliche an den kobinet-nachrichten bemängelt, kritisiert oder was auch immer wird. Das bewerte ich grundsätzlich als positiv, zeigt es doch, dass den Leserinnen und Lesern an den kobinet-nachrichten was liegt und sie aktiv sind. Es wäre aber auch nicht schlecht, wenn die Leute genauer lesen würden, denn gerade bei diesem Beitrag hat Franz Schmahl im Anreißer auf der Hauptseite geschrieben, "Pressesprecher Peter Reichert vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter schickte kobinet seinen Bericht von der Tagung", der dann auch von Franz Schmahl eingestellt wurde. Und Peter Reichert war dabei - ich schwöre! Und was der Beitrag mit Werbung genau zu tun haben soll, weiß ich auch nicht so recht. Ganz im Gegenteil, die Werbeeinnahmen der kobinet-nachrichten halten sich äußerst gering im Gegensatz zu so mancher Verbandszeitschriften und Verbände, die sich auch nicht scheuen, Gelder von Pharmaunternehmen zu nehmen.
So wie sich die kobinet-nachrichten trotz äußerst geringer Personalkapazitäten, die durch den Tod von Elke Bartz nicht größer, sondern empfindlich geringer geworden sind - übrigens alles ehrenamtlich - bemühen, weiterhin tagesaktuelle Nachrichten zu bringen, wäre es auch nett, wenn sich die Leserinnen und Leser bemühen, genauer hinzuschauen, bevor sie auf irgend jemand einprügeln. Denn auch beim dicksten Hund reibt sich durch zu viele Schläge das Fell auf, vor allem, wenn sie nicht immer gerechtfertigt sind. Außerdem verstehen sich die kobinet-nachrichten nicht als perfektes Nachrichtenorgan, als Pressestelle irgendwelcher Strömungen oder Verbände, sondern als Forum, das auch von den Leserinnen und Lesern durch Leserbriefe genutzt werden kann und das den SchreiberInnen auch Spaß machen soll. Und genau dieser Spaß wird zuweilen durch derartige Querschläger geraubt. In der Leserbriefrubrik können also auch immer Informationen eingefügt oder ergänzt werden, die die Redaktion nicht zu recherchieren geschafft hat, ihr vielleicht entgangen sind. Dort kann natürlich auch Kritik geübt werden oder auch Nachrichten, die einem nicht passen rege diskutiert oder kritisiert werden. Aber haut bitte nicht immer so wild drauf ohne vorher genau nachzulesen. Das geht mir zuweilen kräftig auf den Geist.
Ottmar Miles-Paul
A. Heinker schrieb am 20.09.2008, 16:55
Selbstverständlich bemängele ich NICHT die Trennung von Anzeigen, Werbung, Texten der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation) und journalistischen Beiträgen.
Und nochmal klar herausgestellt: Ich bemängele, dass sich kobinet-nachrichten.org in diversen Veröffentlichungen nicht an die oben genannte Trennung von Werbung, Public Relation usw. hält und bitte kobinet-nachrichten.org, diese Trennung künftig zu wieder zu wahren.
A. Heinker.
A. Heinker schrieb am 20.09.2008, 14:48
Es ist mir nicht nachvollziehbar, weshalb der Autor (seines Zeichens "sch") des Beitrages über die zwei Tage in Berlin mit Akteur/innen der "Aktion Mensch" überhaupt so detailliert von der Veranstaltung berichten kann, wenn er doch selber nicht an ihr teilgenommen hat.
Außerdem bemängele ich generell die noch immer in Deutschland gültige Trennung von Public Relation (Öffentlichkeitsarbeit), Werbung und journalistischen Beiträgen. Ich finde nicht, dass sich kobinet-nachrichten.org immer daran hält.
A. Heinker.