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Leserbriefe.

Zu "Behindertensport gehört immer in die erste Liga", 18.09.2008 - 14:00 (zum Artikel).

Gerd Frank schrieb am 19.09.2008, 08:22

Genau das ist der Punkt

in Bezug auf den Leserbrief von Uwe Heineker. Man könnte glatt glauben einige Politiker bzw. sogenannte Fachleute unterliegen immer noch dem Glauben, dass behindert= doof ist, die behinderten Menschen merken überhaupt nicht das wir sie für doof verkaufen. Sollte einige es doch merken werden sie als Simulanten hingestellt die überhaupt nicht behindert sind.

Uwe Heineker schrieb am 19.09.2008, 00:36

Wer's glaubt, ist selig ...

... oder ich müsste mich eines Besseren belehren lassen ...

OK, die Paralympics standen mal - kurzfristig!° - im Blickpunkt - und genau diesen einen Punkt meine ich wortwörtlich - ob der ganzen Inszenierung - in der medialen Öffentlichkeit - Punkt!

Die "Spiele" sind nun vorbei und passé - der Alltag kehrt nun wieder ein ...

Mal im ernst gesagt - ich glaube nicht daran, dass es nun urplötzlich in "normalen" sportreportagen nun urplötzlich der Behindertensport - heureka! - entdeckt" - und dann "normal" in Reportagen oder Sport"schauen" darüber berichtet wird.

Wo leben wir denn ...

... allein aus reiner momentaner gesellschaftlicher und psychologischer Sicht - einschläge Forschungen belegen es - bleibt es (noch) leider nur ein Wunschdenken!

Denn dieser Prozess - wenn überhaupt - wird, so meine Voraussicht (im Fachdeutsch Prognose genannt), noch viele Generationen überdauern.

Und dies fernab jeder politischen Sonntagsreden über den sogenannten Sichtweisenwechsel in der Behindertenpolitik, auch - für wenige verständlich - "Paradigmenwechsel" genannt.

Ist für mich mittlerweile alter Hut und somit langweilig:

man versteckt sich hier geschickt hinter Begrifflichkeiten, ohne es zu wissen (zu wollen oder auch nicht), was sie wirklich im Ursprung bedeuten ... wie z.B. PolitikerInnen bei Spatenstichen oder Eröffnungen von (eigentlich aussondernden) Einrichtungen von "Fortschritt" oder "gesellschaftlicher Integration" reden ...

In meinen Augen ist das ganze eine reine Heuchelei, Selbstbeweihräucherung oder Verkennung realer Tatsachen:

ich frage mich wirklich hier also sehr ernsthaft - ist das DIE "Integration", wenn in einer Einrichtung Lebensbereiche, wie zum Beispeil Arbeiten, Wohnen und Therape und die betroffenen Menschen in einem (Gebäude-)Komplex KONZENTIERT werden ... ?

Na - fühlen sich einige Herrschaften nun ertappt?

Fassen sich mal an eigene Nase ... !

Mehr ist dem nichts mehr hinzu zu fügen ...

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