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24.04.2008 - 05:56

Girls' Day: Unternehmen bieten Mädchen interessante Einblicke.

Mainz (kobinet) Beim heutigen Girls' Day bieten Unternehmen Mädchen interessante Einblicke über ihre Arbeit. Dabei wird auch zunehmend darauf geachtet, dass auch behinderte Mädchen eine Chance bekommen, die Arbeitswelt und ihre Potenziale kennen zu lernen.

"Für Unternehmen ist der Girls' Day eine sehr gute Möglichkeit, Mädchen und Frauen als künftige Fachkräfte für sich zu gewinnen. Mädchen bietet er die Gelegenheit, techniknahe Berufe für sich zu entdecken". Das betonte die rheinland-pfälzische Frauenministerin Malu Dreyer anlässlich des heutigen "Mädchen-Zukunftstages". Etwa 6.300 Schülerinnen in Rheinland-Pfalz können am diesjährigen Girls' Day bei rund 400 Betrieben, Ausbildungseinrichtungen und Verwaltungen besonders den technisch und mathematisch-naturwissenschaftlich geprägten Berufsalltag erleben. Das Hessische Koordinationsbüro für behinderte Frauen achtet bereits schon seit einigen Jahren darauf, dass bei derartigen Aktivitäten auch behinderte Mädchen eine Chance bekommen.

Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, hat für dieses Jahr eine barrierefreie Aktion speziell für behinderte Mädchen organisiert und die Mädchen ins rheinland-pfälzische Soziaministerium eingeladen. "Gerade für behinderte Mädchen ist es wichtig, zu erfahren, was für sie im Berufsleben alles möglich ist und welche Chancen es für sie gibt", erläutert Miles-Paul. Behinderte Mädchen werden bei der Aktion vor allem von behinderten Frauen, die im Sozialministerium arbeiten erfahren, wie deren Arbeitstag verläuft, welche Hilfsmittel sie nutzen und welche Chancen es für behinderte Mädchen gibt.

Seit Bestehen des Girls' Day im Jahr 2001 konnten allein in Rheinland-Pfalz insgesamt etwa 36.000 Schülerinnen an 2.200 Aktionen teilnehmen. Diese Zahlen zeigen auch das große Interesse von Mädchen, neue berufliche Eindrücke zu gewinnen, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Nach einer Evaluation haben über 45 Prozent der Mädchen nach eigenen Angaben Berufe kennen gelernt, die sie interessieren. Etwa 40 Prozent der teilnehmenden Mädchen können sich vorstellen, in der Organisation, in der sie den Girls‘ Day verbracht haben, ein Praktikum oder eine Ausbildung zu absolvieren. In acht Prozent der befragten Unternehmen wurden junge Frauen eingestellt, die in den Vorjahren das jeweilige Unternehmen am Girls‘ Day kennengelernt haben, heißt es in einer Presseinformation des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums. moh
 

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